Planet Erde – Bergwelten

Planet Erde – Bergwelten

Sobald der Mensch einen Berg erklommen hat, heißt es oft, er hätte ihn „bezwungen“. Tatsächlich aber wird er immer nur ein Besucher dieser rauen Welt auf Zeit bleiben. Niemand kann auf Dauer in diesen extremen Höhen überleben.

„Planet Erde“ stellt tierische Bergsteiger vor, die es dennoch schaffen, auf den Hängen der höchsten Gipfel unseres Planeten zurecht zu kommen. Sie leben in außergewöhnlichen Landschaften, geprägt von Felsen, Eis und Schnee – eine höchst vertikale Welt, die dem Menschen ebenso fremd erscheint wie ein anderer Planet. Erstaunlich, dass sie dennoch den Lebensraum für einige der scheuesten und seltensten Tiere unseres Planeten bilden.

Die Reise führt zu den mächtigsten Bergketten der Erde, angefangen bei einem noch entstehenden Berg in einer der tiefsten Gegenden der Welt bis hin zum Mount Everest, dem weltweit höchsten Gipfel.

In Äthiopien zeigt „Planet Erde“ eines der seltensten Naturereignisse der Welt: einen seit über 100 Jahren aktiven Lavasee, aus dem ein Berg heranwächst. Dieselben Kräfte waren bereits für die Entstehung der Simien-Berge verantwortlich, die wiederum den Lebensraum für fast 1.000-köpfige Dschelada-Scharen bilden, eine Affenart, die sich ausschließlich von Gras ernährt. In den Anden kämpft eine fünfköpfige Pumafamilie beim wechselhaftesten Bergwetter der Erde ums Überleben. Grizzlybären überleben die Gewalten aberhunderter Lawinen in den Rocky Mountains, indem sie die Winter in ihren Höhlen im Innern der gefährlichen Hänge verbringen. Im Sommer klettern die Bären dann auf der Suche nach Faltern – die sie zu tausenden verschlingen, weil deren Körper extrem fetthaltig sind – hoch auf steile Gipfelhänge.

Vom eisigen Kern eines Alpengletschers bis hin zum größten Gletscher der Erde – die Gipfelregionen sind das Reich des „höchsten“ Landjägers unseres Planeten, des Schneeleoparden. Den Teams um Alastair Fothergill gelangen in den Bergen Pakistans einzigartige Bilder dieser großen Katze bei der Jagd auf Schraubenziegen.

Weiter geht es dann von den ersten Aufnahmen einer Pandabärenmutter, die ihr eine Woche altes Junges in einer Berghöhle in China stillt, bis hin zu einer Flugreise an der Seite von Jungfernkranichen bei ihrem Versuch, das größte Gebirge unseres Planeten, den Himalaja, zu überqueren. (Text: ARD)

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