Abenteuer Erde – Die Wölfe von Tschernobyl 4/5 (1)

Abenteuer Erde – Die Wölfe von Tschernobyl

Die Gefahr kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken – radioaktive Strahlen. Und doch – vor 30 Jahren waren sie allgegenwärtig. Denn am 26. April 1986 geschah in Europa das Unfassbare, der Super-GAU in Tschernobyl. Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland.

Seit 2009 wurde das gesperrte Gebiet zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Wolfsforscher erhielten die Erlaubnis, das Sperrgebiet zu betreten. Sie untersuchen unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation?

Für “Die Wölfe von Tschernobyl” filmte das Team von Klaus Feichtenberger in der verbotenen Zone und verbrachte dort mehr Zeit als je ein anderes Filmteam zuvor. (Text: ARD)

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